Sportlich ein Zugewinn für alle – 07.05.2015

U11m+w, U13m+w, U15w

Sportlich ein Zugewinn für alle – 07.05.2015

SSV-Trainerin Heike Schramm mit ihren beiden erfolgreichen Sportlerinnen Lena-Fabienne Franke und Anne Sprigode.Der SSV Gera blickt als Organisator der 13. Ostthüringen Tour auf ein erfolgreiches Radsport-Highlight zurück, welches sich einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Mit 288 Aktiven aus 62 Vereinen konnte auch 2015 wieder ein Teilnehmerrekord vermeldet werden. Unter den Starterinnen und Startern im Alter zwischen acht und 14 Jahren waren wiederholt Nachwuchssportler aus dem Elsass und erstmals ein fünfköpfiges Schülerinnen-Team aus Schweden. Der gastgebende SSV Gera hatte 28 Aktive an den Start geschickt.

Im Vorjahr stieg mit Lucas Küfner erstmals in der Tour-Geschichte ein SSV-Radsportler auf das oberste Treppchen der Gesamtwertung. In diesem Jahr wurde das Engagement des Gastgebers mit dem Gewinn von zwei Wertungstrikots belohnt. Anne Sprigode konnte als Gesamtsiegerin bei den U15-Schülerinnen das Gelbe Führungstrikot gewinnen und Lena-Fabienne Franke erhielt als beste Nachwuchsfahrerin der U15w das Weiße Nachwuchstrikot.

„Mit dem Gewinn beider Wertungstrikots, zwei Etappensiegen und zweimal beste Nachwuchsfahrerin der Etappe hätte die Rundfahrt für meine Mädels nicht besser laufen können. Insgesamt haben insbesondere Lena-Fabienne Franke, Anna Liehm, Jasmin Müller und Anne Sprigode eine sehr starke Mannschaftsleistung gezeigt. Besonders Anne zog die leistungsschwächeren Mädels, wenn man das denn so sagen kann, mit und war vorbildlich in der Vor- und Nachbereitung der Rennen und im Rennen selbst. Auf der dritten Etappe in Münchenbernsdorf haben meine Mädels gezeigt, dass sie verstanden haben, was es heißt, als Team zu agieren und sich im Radrennen gegenseitig zu unterstützen. Sie sind im Lauf der Rundfahrt zu einer richtigen Mannschaft zusammen gewachsen“, freute sich SSV-Trainerin Heike Schramm, in deren Händen auch die gesamte Verantwortung für den sportlichen Verlauf der Ostthüringen Tour lag.

Etwas kritischer zieht SSV-Trainer Lucas Schädlich das Fazit für sein U13-Team. „Es begann mit dem dritten Prologsieg bei den U13-Schülern in Folge sehr gut für uns. Das komplette Kids-Team war die drei Tage sehr kämpferisch, konzentriert und kollegial, was für mich entscheidend ist. Trotzdem sieht das Profil meiner Zufriedenheitskurve eher wie eine Bergetappe aus. Die Stürze der Mädels in Gera und Silbitz sind unnötig und mit dem Ausscheiden von Stephanie Plötner und Antonia Liehm dazu auch besonders ärgerlich. Für die Höhepunkte sorgten die guten Platzierungen der Mädchen auf den Etappen 1 und 3 und die kämpferische Fahrweise der Jungs zum Prolog und der zweiten Etappe. Wir haben nicht all unsere Ziele geschafft, dafür gab es aber einige persönliche Steigerungen. Zusammenfassend fällt mein Fazit dennoch sehr positiv aus. Ein Sieg im Prolog, ein Podestplatz im Geschicklichkeitsfahren der Mädels und insgesamt 13 Platzierungen unter den Top 10 auf den Etappen. Dazu kommen noch drei Platzierungen unter den Top 10 im Gesamtergebnis“.

Lob gab es auch für die jüngsten SSV-Radsportlerinnen und Radsportler von Trainerin Paula Kerndt. „Ich persönlich bin sehr zufrieden mit den Leistungen meiner Sportler bei der Ostthüringen Tour. Es war eine sehr anstrengende Rundfahrt für die Sportler, aber es haben sich alle gut durchgekämpft und ihr Bestes gegeben. Besonders erfreulich waren natürlich der Sieg von Michelle Metzner auf der zweiten Etappe in Silbitz und der dritte Platz von Arthur Maul im Geschicklichkeitsfahren. Zudem war ich auch positiv überrascht über die Leistungen der Sportler, für die die Ostthüringen Tour eines ihrer ersten Rennen war und die trotz der wenigen Rennerfahrung eine gute Tour gefahren sind. So hat sich die wochenlange Vorbereitung im Training ausgezahlt. Jeder meiner Sportler kann mit seiner gezeigten Leistung zufrieden sein.“

Ein Dank der Organisatoren geht an alle fleißigen Helfer sowie die zahlreichen Förderer und Unterstützer, ohne die eine so große Nachwuchs-Sportveranstaltung undenkbar wäre.