Dirk Lunk moderiert seit zwölf Jahren Geraer Radsporthighlights – 14.03.2007

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Dirk Lunk moderiert seit zwölf Jahren Geraer Radsporthighlights – 14.03.2007

Für die Geraer Radsportfans kein Unbekannter, Sprecher Dirk Lunk. Bei zahlreichen Radsportveranstaltungen des SSV Gera 1990 war er es, der stets umfassend und aktuell Informationen für Teilnehmer und Zuschauer parat hatte. Wenn vom 27. bis 29. April 2007 in Gera, Silbitz und Greiz die Ostthüringen Tour rollt, wird er es sein, der mit dem Mikrofon in der Hand die Veranstaltungen moderiert. Wir sprachen mit dem 45-jährigen aus Gelsenkirchen über seine Beweggründe, die ihn immer wieder nach Gera führten und führen.

Sie zählen zu den erfahrenen Sprechern bei großen Radsporthighlights. Was reizt Sie daran, bei einer sich mehr im Schatten der Radsport-Elite und der Profis bewegenden Rundfahrt das Mikrofon in die Hand zu nehmen?
Wenn nichts für den Nachwuchs getan wird, haben wir auch bald keine Profis mehr. Deshalb gilt mein Augenmerk ebenso dem Nachwuchs. Es macht immer wieder Spaß, mit den jungen Talenten zusammen zu sein.

Sie versäumen bei ihrer Moderation nie, die Leistungen und Erfolge des SSV Gera 1990 in den Vordergrund zu stellen. Eine Höflichkeitsfloskel dafür, dass Sie für den SSV Gera als Sprecher auftreten können?
Absolut keine Höflichkeitsfloskel, sondern meine volle Überzeugung. Immer wieder Top Ergebnisse von herausragenden Sportlern, die ich gerne vorstelle und auch öfters erwähne. Ebenso die tolle Nachwuchsarbeit, die hier betrieben wird.

Sie kommen also gern nach Gera?
Richtig, und das bereits seit 12 Jahren.

…und was fasziniert Sie am Geraer Radsport besonders?
Hier in Gera wird Radsport gelebt.

Als Sprecher, hat man da nur ein Auge für den Radsport oder nimmt man dabei auch das Drumherum mit wahr?
Das Drumherum ist genauso wichtig. Wenn man die Zuschauer in seinen Bann zieht und sie dann begeisterungsfähig mitgehen, das kommt auch den Sportlern zugute. Diese wiederum wachsen dadurch auch über sich hinaus.

…und was fällt Ihnen dabei zu Gera ein?
Einfach traumhaft wie radsportbegeistert man hier ist. Ich erinnere mich gern an die vielen Rennen in der Innenstadt, da kommt richtiges Radsportflair auf, und man bekommt als Sprecher leicht eine Gänsehaut.

Gibt es für Sie als Sprecher ein Erlebnis, woran Sie sich besonders gern erinnern?
Mit Sicherheit die Bahn-WM im eigenen Land, 2003 in Stuttgart. Es kommt nicht so oft vor, dass man als nationaler Sprecher eine Weltmeisterschaft kommentieren darf.

…und ein Erlebnis, was Sie am liebsten verdrängen würden?
Verdrängen ist nicht das richtige Wort. Noch gar nicht so lange her. Juli 2005. Gedenkfeier in Zeulenroda. Das hat Überwindung gekostet, die richtige Wortwahl zu finden. Aber auch solchen Situationen muss man sich als Sprecher stellen.