Enie Böttcher und Gwen Böttcher auf dem Podest – 26.05.2019

U11m+w, U13m+w, U15w

Enie Böttcher und Gwen Böttcher auf dem Podest – 26.05.2019

Mit den Geschwistern Enie und Gwen Böttcher gelang es zwei Nachwuchssportlern vom SSV Gera sich einen der Podestplätze im Gesamtklassement der 17. Ostthüringen Tour zu sichern. Während sich Gwen Böttcher in der U13w Platz zwei sicherte, erkämpfte sich ihre Schwester Enie in der U11w Rang drei.

Beeindruckend der Blick zum Siegerpodest, wo vor Enie Böttcher gleich drei Pokale aufgereiht waren, ihr das weiße Nachwuchstrikot sowie das hellblaue Trikot für die erfolgreichste Geraerin in ihrer Altersklasse überreicht wurde, dazu noch Sachpreise.

Am Vortag sorgte die 9-Jährige für ausreichend Gesprächsstoff. Beim Geschicklichkeitsfahren etwas gepatzt, überraschte sie so manchen der Trainer durch ihre clevere Fahrweise beim Rundstreckenrennen in Silbitz beim Einbiegen auf die Zielgerade. Während ihre Kontrahenten das Tempo herausnahmen, sah sie eine Lücke, um an ihnen vorbeizufahren und fuhr so ihrem sicheren Sieg entgegen. Mit Rang drei beim schweren Straßenrennen in Münchenbernsdorf musste sie sich am Ende nur Edda Bieberle (RSV Osterweddingen) und Linda Zinke (RSC Strausberg) beugen.

Auch für ihre Schwester Gwen lief es beim Geschicklichkeitsfahren nicht ganz rund, dafür sicherte sie sich in der U13w den Rundstreckensieg in Silbitz. In Münchenbernsdorf kam sie hinter der Fahrerin in Gelb, Magdalena Leis (RV Vorwärts Mehlingen) als Zweitplatzierte ins Ziel.

Immer mit vorn dabei auch Felix Jerzyna, der beim Prolog siegte, beim Geschicklichkeitsfahren Platz fünf und beim Rundstreckenrennen Rang vier belegte. Zu aufgeregt, zu wenig gegessen, jedenfalls fehlte dem U11-Renner die notwendige Energie, um beim Straßenrennen mit vorn anzukommen. So verfehlte er mit Platz vier nur knapp einen der Podestplätze.

Mit Rang sechs platzierte sich Benjamin Bock im 105-köpfigen Starterfeld der U13m unter den Top zehn. Sein Vereinskamerad Enzo Albersdörfer beendete die Tour auf Platz zehn.

„Zu wenig Biss, noch zu brav“, kommentierte U15-Trainerin Heike Schramm die Fahrweise ihrer beiden Schützlinge Lara Wolf und Pia Fuhrmann, die sich nach Prolog und drei Etappen auf den Plätzen acht und zwölf beendeten. Dennoch zeigt sie sich zuversichtlich, dass beide das Zeug dazu haben, ganz vorn mit anzukommen.